Die Geschichte des Adventskalenders: Teil 3

Heute folgt der letzte Teil unserer Geschichte über den Ursprung und die Entstehung des Adventskalenders. Eine schöne Tradition die in der Vorweihnachtszeit große Freude bereitet.

Nachkriegszeit bis heute

In der Nachkriegszeit konnte der Adventskalender rasch wieder an einstige Erfolge anknüpfen. Ein Pfarrer wandelte die Idee von Gerhard Lang mit den Bildchen ab und versteckte hinter den 24 Türchen Bilder und Gestalten aus biblischen Geschichten. So entstand die heute am meisten verbreitete Form des beliebten Adventskalenders mit den Türchen, hinter welchen sich kleine Überraschungen verbergen.

Eine flächendeckende Bekanntheit erhielt der Adventskalender jedoch erst in den 1950er Jahren. Damals wurde er auf Grund seiner Beliebtheit zum eigentlichen Massenartikel und dementsprechend preisgünstig angeboten. So konnte sich nun jeder einen Adventskalender leisten. Als Motive wurden hauptsächlich Szenen aus romantisch verschneiten Städtchen verwendet. Hinter dem 24. Dezember verbarg sich meistens eine schön gestaltete Krippenszene.

Ab dem Jahre 1958 gab es dann auch die ersten mit Schokolade gefüllten Adventskalender.

Seitdem bevölkern die Adventskalender in der Vorweihnachtszeit die Haushalte und das in den unterschiedlichsten Varianten. Gefüllt mit Schokolade, kleinen Geschenken oder Spielzeug – und natürlich in virtueller Form im Internet.

 

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