Die Geschichte des Adventskalenders: Teil 1

Für viele Kinder ist die Vorweihnachtszeit die spannendste Zeit im ganzen Jahr. Jeden Tag dürfen sie ein Türchen am Adventskalender öffnen und sich über kleine Präsente oder Süßigkeiten freuen. Doch den meisten ist die Geschichte und der Ursprung des Adventskalenders nicht bekannt – die älteste und schönste Tradition in der Vorweihnachtszeit.

In den nächsten Wochen möchten wir Euch die Geschichte über den Ursprung und die Entstehung des Adventskalenders erzählen. Den Anfang macht unser heutiger Beitrag über die ersten bekannten Formen des Adventskalenders.

Vom Kreidestrich bis zur Adventskerze

Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein lassen sich die Ursprünge des Adventskalenders zurückverfolgen. Zunächst nutzte man den Adventskalender als Zählhilfe und Zeitmesser bis zum Heiligen Abend. Die ersten Formen stammen aus dem protestantischen Umfeld. So wurden in religiösen Familien 24 Bilder nach und nach an die Wand gehängt. In anderen Familien wurden 24 Kreidestriche an die Wand oder Türe gemalt, von denen die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. Es war ebenfalls Brauch, jeden Tag bis zum Heiligen Abend, einen Strohhalm in eine Krippe zu legen. Weitere Formen waren die Weihnachtsuhr oder eine Adventskerze, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt wurde.

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